Samer Khan Logo

Kardiologie in Bamberg

Herzdiagnostik, die Beschwerden ernst nimmt und Risiken früh sichtbar macht.

In der Privatpraxis Samer Khan verbinden wir moderne nichtinvasive Kardiologie mit einer verständlichen Einordnung: Was ist harmlos, was sollte kontrolliert werden und wann ist schnelles Handeln wichtig?

Wann eine kardiologische Abklärung sinnvoll ist

Herzbeschwerden sind nicht immer eindeutig. Druck in der Brust, Luftnot bei Belastung, Herzstolpern, Schwindel, plötzlich nachlassende Leistungsfähigkeit oder Wasseransammlungen in den Beinen können unterschiedliche Ursachen haben. Eine gute kardiologische Untersuchung ordnet diese Signale systematisch ein.

Wichtig ist dabei nicht nur ein einzelner Messwert, sondern das Gesamtbild: Beschwerden, Vorerkrankungen, Familiengeschichte, Blutdruck, Stoffwechsel, Gefäße, Herzrhythmus und Belastbarkeit. Dadurch lässt sich häufig klären, ob eine kurzfristige Behandlung, eine Verlaufskontrolle oder eine vorbeugende Strategie sinnvoll ist.

Was wir untersuchen

  • Herzultraschall in Ruhe und unter Belastung
  • Ruhe-EKG, Spiroergometrie, Langzeit-EKG und Langzeit-Blutdruckmessung
  • Ultraschall der Halsgefäße, Beinarterien, Beinvenen und Bauchschlagader
  • Laborparameter, unter anderem für Fettstoffwechsel
  • Kontrolle und Programmierung von Herzschrittmachern, Defibrillatoren und CRT-Systemen
  • Kardiologischer Check-up bei erhöhtem Risiko oder unklarer Leistungsabnahme

Warum frühe Diagnostik so wichtig ist

Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören weiterhin zu den wichtigsten Gesundheitsrisiken. Für Patientinnen und Patienten ist daran besonders relevant: Viele Risikofaktoren lassen sich messen, einordnen und beeinflussen, bevor es zu einem akuten Ereignis kommt.

339.212 Sterbefälle durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland 2024.
32 % der weltweiten Todesfälle gingen 2022 laut WHO auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück.
85 % der globalen Herz-Kreislauf-Todesfälle entfallen laut WHO auf Herzinfarkt und Schlaganfall.

Todesursachen Deutschland 2024 im Vergleich

Herz-Kreislauf339k
Krebs230k
Atemsystem75k

Quellen: Statistisches Bundesamt, Todesursachen 2024; WHO Fact Sheet Cardiovascular diseases, Stand 31.07.2025.

So läuft die Untersuchung typischerweise ab

Am Anfang steht das Gespräch: Welche Beschwerden treten wann auf? Gibt es Auslöser, familiäre Risiken, Medikamente, Vorerkrankungen oder frühere Befunde? Anschließend wird die Diagnostik gezielt ausgewählt, damit das medizinisch Sinnvolle untersucht wird.

Nach der Untersuchung besprechen wir die Ergebnisse so, dass sie verständlich und handlungsorientiert sind: Welche Befunde sind unauffällig, was sollte beobachtet werden, wo besteht Behandlungsbedarf und welche Risikofaktoren können Sie selbst beeinflussen?

Gut vorbereitet zum Termin

  • aktuelle Medikamentenliste mit Dosierung
  • vorhandene Arztbriefe, Laborwerte und EKG-Befunde
  • Blutdruckwerte, falls zu Hause gemessen
  • Beschwerden, Dauer, Auslöser, Belastbarkeit

Häufige Fragen zur Kardiologie

Ist Herzstolpern immer gefährlich?

Nicht immer. Viele Rhythmuswahrnehmungen sind harmlos, manche sollten aber abgeklärt werden, besonders bei Schwindel, Ohnmacht, Brustschmerz, Luftnot oder bekannter Herzerkrankung.

Was zeigt ein Herzultraschall?

Der Ultraschall beurteilt unter anderem Pumpfunktion, Herzklappen, Wandbewegungen und Größenverhältnisse der Herzhöhlen. Er ist schmerzfrei und liefert wichtige Informationen ohne Strahlenbelastung.

Wann ist ein Belastungs-Herz-Ultraschall sinnvoll?

Es hilft, Beschwerden unter körperlicher Belastung, Blutdruckverhalten, Rhythmusstörungen und Hinweise auf Durchblutungsstörungen einzuordnen.

Was ist eine Spiroergometrie?

Eine Untersuchung, bei der Sauerstoffwerte und CO2-Abgabe unter Belastungsgrenzen ermittelt werden. Diese Untersuchung findet zur Abklärung bei Luftnot Anwendung.

Share by: