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Innere Medizin

Viele Beschwerden lassen sich erst verstehen, wenn man über ein einzelnes Organ hinausschaut.

Herz, Gefäße, Schilddrüse, Stoffwechsel und Bauchorgane, vor Allem Leberverfettung, beeinflussen sich gegenseitig. Die internistische Diagnostik hilft, Zusammenhänge zu erkennen und Risiken präziser zu bewerten.

Internistische Diagnostik mit kardiologischem Blick

Viele internistische Erkrankungen können Herzbeschwerden auslösen oder bestehende Herz-Kreislauf-Risiken verstärken. Dazu gehören unter anderem Schilddrüsenerkrankungen, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes, Gefäßverkalkungen, Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Bauchorgane.

Eine gute internistische Abklärung ist deshalb mehr als eine Abfolge einzelner Untersuchungen. Sie bringt Befunde zusammen: Laborwerte, Blutdruck, Ultraschall, Gefäßstatus, Beschwerden, Medikamente und persönliche Risikofaktoren.

Schwerpunkte in unserer Praxis

  • Ultraschall der Schilddrüse und der Bauchorgane
  • Ultraschall der Beinvenen, Beinarterien und Bauchschlagader
  • Abklärung von Schilddrüsenerkrankungen und Gefäßveränderungen
  • Einordnung von Fettstoffwechselstörungen wie erhöhtem LDL-Cholesterin, Triglyceriden oder Lipoprotein(a)
  • Risikobewertung bei Diabetesverdacht, Leberverfettung und entzündlichen Erkrankungen

Messbare Risikofaktoren sind eine Chance

Die WHO beschreibt erhöhte Blutdruck-, Blutzucker- und Blutfettwerte sowie Übergewicht als messbare Zwischenrisiken für Herzinfarkt, Schlaganfall, Herzschwäche und andere Komplikationen. Genau darin liegt die Chance der Inneren Medizin: Risiken werden nicht nur vermutet, sondern systematisch erfasst und eingeordnet.

Was Patientinnen und Patienten davon haben

Viele Menschen kommen mit mehreren Einzelbefunden in die Praxis: ein leicht erhöhter Blutdruck, ein Cholesterinwert, eine auffällige Schilddrüse, gelegentliche Luftnot oder Beinschmerzen. Entscheidend ist, daraus ein klares Gesamtbild zu machen.

Das Ziel ist eine realistische Risikoeinschätzung: Was ist kontrollbedürftig, was ist behandlungsbedürftig, welche Lebensstilfaktoren sind besonders relevant und wann sollten weitere Fachrichtungen einbezogen werden?

Bitte mitbringen

  • aktuelle Laborwerte, falls vorhanden
  • Medikamentenliste und frühere Arztbriefe
  • Blutdruckprotokoll oder eigene Messwerte
  • Vorbefunde zu Schilddrüse, Gefäßen oder Bauchorganen

Häufige Fragen zur Inneren Medizin

Warum ist die Schilddrüse für das Herz relevant?

Schilddrüsenhormone beeinflussen Puls, Blutdruck, Energieverbrauch und Herzrhythmus. Über- oder Unterfunktionen können deshalb Beschwerden auslösen, die zunächst wie ein rein kardiologisches Problem wirken.

Was bringt ein Gefäßultraschall?

Er kann Hinweise auf Verengungen, Verkalkungen, Thrombosen oder Erweiterungen von Gefäßen liefern. Das ist besonders wichtig bei Risikofaktoren oder Beschwerden wie Beinschmerz unter oder ohne Belastung.

Sind erhöhte Blutfette immer behandlungsbedürftig?

Nicht isoliert betrachtet. Entscheidend sind Gesamtrisiko, Begleiterkrankungen, Familiengeschichte und Gefäßbefunde. Daraus ergibt sich, ob Lebensstilmaßnahmen genügen oder Medikamente sinnvoll sind.

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